Dienstag, 7. Februar 2017

Die tourdersinne in der Experiminta Frankfurt


"Aber bitte zweifeln Sie nach dem Besuch der Ausstellung nicht an Ihren Fähigkeiten!" mit diesem schönen Hinweis endet die Ankündigung der Experiminta zur tourdersinne, die vom 21. Dezember 2016 bis 05. Februar 2017 als Sonderausstellung in Frankfurt gastierte.

9 Exponate, darunter der Publikumsrenner „Beuchet Stuhl“, die „ewige Tonleiter“ oder die „Gleichgewichtswand“ fügten sich hervorragend in die umfangreiche Dauerausstellung zu MINT-Themen ein.

Aufgrund des großen BesucherInnenandrangs konnte die tourdersinne noch eine besondere Eigenschaft unter Beweis stellen, nämlich ihren soliden Aufbau: Extrem wartungsarm, zuverlässig und äußerst robust. So hatte die Experiminta keinen großen Betreuungsaufwand mit den Exponaten und konnte sich um ihre wesentlichen Aufgaben kümmern.

Mehr Infos zur Ausstellung findet man hier. Presseberichte gab es in der Frankfurter Rundschau und der Frankfurter Neue Presse.


Freitag, 25. November 2016

Erstaunliches im Technikmuseum Freudenberg



Unter dem Motto „Lass dich (nicht) täuschen! Tourdersinne - Erstaunliches im Technikmuseum Freudenberg" wurde vom 26. Oktober bis 22. November 2016 ein Auswahl an Exponaten unserer Wanderausstellung gezeigt.

Mit tollen Rahmenveranstaltungen und einer Kooperation mit der Universität Siegen entstand ein vielfältiges Programm für alle Interessierten rund um das Thema Wahrnehmung.

Prof. Oliver Schwarz (Universität Siegen) schlug in seinem Einführungsvortrag „Auf Entdeckungstour durch die Welt der Optik“ einen Bogen von der Erfindung der Brille und anderen optischen Instrumenten hin zum Spiel der Farben und zu den Sinnestäuschungen.

Wolfgang Kempf, Vorstandsmitglied des Technikmuseums referierte über„Vom Auge über das Fernrohr und die Inquisition zu den optischen Illusionen“ und erweiterte das Angebot nochmals um einige interessante Experimente.

Die Ausstellung wurde mit viel Engagement und Sachverstand der vielen Ehrenamtlichen des Technikmuseums Freudenberg organisierte und durchgeführt. Eine schöne Zusammenarbeit.

Mehr Infos hier

Hier noch einige Bilder von der Eröffnung (©Axel Ollenschläger). Mehr Bilder findet man hier.






Montag, 24. Oktober 2016

Die tourdersinne im hohen Norden: Zu Gast im EEZ in Aurich


Erstmals verschlug es die tourdersinne in den ganzen hohen Norden. Nur eine kurze Autofahrt von der Nordseeküste entfernt liegt die Stadt Aurich mit dem dort ansässigen Energie-Erlebnis-Zentrum (EEZ).

Die zentralen Themen des EEZ sind die Energiequellen Erde, Wasser, Sonne, Wind, klassische Energiekonzepte sowie die zukünftigen (gesellschaftlichen) Herausforderungen. Vier Großexponate sowie eine Windkraftgondel und ein Rotorblatt geben einen Eindruck von den Dimensionen einer Windkraftanlage.

Vom 14.09.2016 bis zum 21.10.2016 durfte die tourdersinne das hochmoderne Science-Center um eine Auswahl an Experimenten zum Thema Wahrnehmung erweitern. Das zentrale Thema war Optik, wobei auch einige Exponate aus dem Bereich Haptik (Berührung) und Akustik die Sonderausstellung abrundeten. 

Eine besondere Stärke konnte die tourdersinne auch gleich ausspielen: In nur wenigen Stunden waren die  Exponate aufgebaut und einsatzbereit. So konnte der Aufbau noch in den Abendstunden abgeschlossen werden ohne die Gäste zu stören.

Hier noch einige Schnappschüsse vom Aufbau:






Dienstag, 3. Mai 2016

Tourdersinne in Bielefeld




Vom 06. März bin 30. April 2016 konnte die tourdersinne im Naturkunde-Museum Bielefeld (namu) besucht werden. 

Die Themen des namus orientieren sich am Leitbild einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Entwicklung und werden durch wechselnde Sonderausstellungen aus dem großen Gebiet der Naturwissenschaften ergänzt. 

Zusammen mit den MitarbeiterInnen des Museums wurde die Sonderausstellung bestehend aus  16 Exponaten zügig aufgebaut werden, um die KollegInnen im Anschluss in die Nutzung und die Inhalte der tourdersinne einzuführen.

Diese war bei den Gästen so erfolgreich, dass wir uns sehr freuen, vom 03.September bis 29. Oktober 2017 nochmals Gast im namu sein zu dürfen.

 Hier einige Bilder vom Aufbau:














Donnerstag, 22. Oktober 2015

tourdersinne in Sachsenheim: "Mal ganz andere Besucher"


Dr. Claudia Papp vom Stadtmuseum und -archiv im im baden-württembergischen Sachsenheim ist vollauf zufrieden: Den gnazen Spätsommer bis Mitte Oktober hatten die Exponate der tourdersinne die Einrichtung bereichert. Gut 2100 Besucher ließen Hirn und Sinne von den spannenden Effekten verblüffen - überdurchschnittlich viele kamen in diesen Zeitraum, so Papp. Dabei erwiesen sich sowohl die Kindererlebnisnachmittage als auch das Ferienprogramm als Publikumsmagneten.

Solch ein facettenreiches Edutainment-Angebot kann eingeführten Häusern neue Besuchergruppen erschließen, so das Fazit der Museumsleiterin:
Toll war, dass wir mal ganz andere Besucher in unserem Museum hatten. Sonst sind wir ja eher historisch ausgerichtet, diesmal hatten wir natürlich eine andere Zielgruppe und damit auch mal andere Gesichter hier bei uns. Wir konnten viele Kindergärten und Grundschulen für eine Führung gewinnen, da das Thema "Sinne" ja schon dort im Lehrplan integriert ist. Oftmals kamen auch Schüler, die in der Woche zuvor eine Führung miterlebt hatten, dann am Dienstag oder Sonntag noch einmal als freie Besucher mit ihren Großeltern oder Eltern vorbei, um ihnen die Ausstellung noch einmal zu zeigen.
Spricht Bände: das Gästebuch

Übrigens: Auch im kommenden Jahr wird die tourdersinne mit ihren Exponaten unterwegs sein. Für die Planung einer maßgeschneideten Ausstellung in Ihrer Einrichtung, Ihrem Unternehmen oder bei Ihrem Event steht Ihnen tourdersinne-Chef Ralf Mitschke gern zur Verfügung.



Montag, 14. September 2015

"Großartig, spitze, spannend": die tourdersinne in Oberschönenfeld

Mit zwölf ausgewählten Exponaten gastierte die mobile tourdersinne vom 22. Mai bis 3. August dieses Jahres  im "Naturpark-Haus Oberschönenfeld" nahe Augsburg. 4 400 Gäste haben das Haus in dieser Zeit besucht, meist Familien und Schulklassen.  
Unser Gästebuch hat sich während dieser Zeit gefüllt mit begeisterten Kommentaren  zur Ausstellung verfasst von Groß und Klein. Attribute wie "großartig", "spitze", "sehr interessant", "spannend" reihen sich aneinander,
freut sich Helga Wiebe, pädagogische Mitarbeiterin im Naturpark-Haus.

Und weiter:
Auch wir vom Team des Naturpark-Hauses waren begeistert von den Exponaten bzw. "Selbstversuchen" und haben vieles über unsere Wahrnehmung gelernt.
Derzeit gastiert die mobile Wanderausstellung übrigens im Stadtmuseum des baden-württembergischen Ortes Sachsenheim. Auch für 2016 verzeichnet die tourdersinne bereits eine rege Nachfrage. Wenn auch Sie sich für eine mobile Ausstellung zum Erleben, Staunen und Be-greifen in Ihrer Einrichtung oder bei Ihrem Event interessieren, steht Ihnen tourdersinne-Chef Ralf Mitschke gern für Planung und Beratung zur Verfügung.

Freitag, 29. Mai 2015

tourdersinne in Oberschönenfeld und Göttingen

Gleich an zwei Standorten ist derzeit die tourdersinne mit ihren Exponten vertreten. Noch bis 2. August 2015 gastiert die mobile Ausstellung im Naturparkhaus Oberschönenfeld bei Augsburg. Auch Sebastian Kapp von der Augsburger Allgemeinen hat dort vorbeigeschaut, die verblüffenden Effekte bestaunt und sich mit tourdersinne-Chef Ralf Mitschke unterhalten:
Ist das Magie? Oder Voodoo? „Nein“, sagt Ralf Mitschke vom Museum „Turm der Sinne“ aus Nürnberg, das hinter der Wanderausstellung steckt. „Es ist Wissenschaft, keine übersinnliche Wahrnehmung.“ Das menschliche Gehirn lasse sich leicht manipulieren. „Wir bringen gerne Dinge zusammen. Etwa einen Reiz und die Hand. Manchmal bringen wir auch Dinge zusammen, die gar nicht zusammen gehören.“ Die gesamte Ausstellung sei in diesem Sinne entwickelt. „Wir wollen die neuesten Erkenntnisse der Wahrnehmungsforschung für ein breites Publikum von zehn bis 100 unterhaltsam darstellen. Populärwissenschaft ist für uns kein Schimpfwort“.

Auch in den Räumen der Sparkasse und des Felix-Klein-Gymnasiums in Göttingen werden derzeit Elemente der tour gezeigt. Die Ausstellung läuft bis 25. Juni 2015. Täuschend echt. Oder doch nicht? - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine.

Mittwoch, 8. April 2015

Mieten Sie #thedress!

 
Hätten Sie gerne einmal die Möglichkeit ‪#‎thedress‬ in Ihren eigenen Räumlichkeiten oder bei Ihrem Event auszustellen? Das durch den Internet-Hype weltweit bekannt gewordene prominente Kleidungsstück kann zusammen mit Hintergrundinformationen ab sofort beim turmdersinne ausgeliehen werden  auf Wunsch ergänzt durch eine geeignete Zusammenstellung vergleichbar faszinierender Wahrnehmungsphänomene. 

Konditionen und Bedingungen erfahren Sie per E-Mail unter mobil@turmdersinne.de oder telefonisch unter 0911-9443281. Wir erstellen Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot!


Mehr Infos zu #dressgate hier

Samstag, 8. November 2014

Geister und Gummihände



Ein geisterhafter Begleiter, der einem auf Schritt und Tritt folgt – gerade so weit hinter uns, dass wir ihn nicht sehen: Klingt spooky, doch genau davon berichten Menschen immer wieder. Viele von ihnen leiden an Schizophrenie oder bestimmten Hirnschädigungen, doch unter bestimmten Bedingungen treten die unheimlichen Erlebnisse auch bei Gesunden auf. 

Über die gezielte Auslösung solcher Effekte bei gesunden Probanden berichtet nun das Forscherteam um Olaf Blanke von der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne. Unser Körperbewusstsein entsteht, indem das Gehirn die Signale unserer Bewegungen und Position im Raum zusammenrechnet. Doch wenn diese sensomotorische Wahrnehmungen vom Gehirn sie nicht mehr als Signale des eigenen Körpers erkannt werden, kommt es zu unheimlichen Erfahrungen.

Dies zeigte sich deutlich im Experiment der Schweizer: Aufgabe der Probanden war es, mit verbundenen Augen einen Roboterarm zu bewegen, während ein zweiter Roboterarm hinter ihnen synchron genau dieselben Bewegungen ausführte. Sie berichteten von dem Gefühl, sich am Rücken zu berühren, und die Bewegungen eigenständig zu steuern. 

Doch sobald der Roboterarm die Bewegungen nicht gleichzeitig ausführte, sondern zeitversetzt, „erschienen die Geister", wie es die Forscher formulierten. Einige Probanden glaubten, die Anwesenheit imaginärer Personen im Raum zu spüren. Raum. Andere berichteten von dem Eindruck, rückwärts aus dem eigenen Körper herauszutreten. Ganz schön gruselig für manchen Teilnehmer!

Selbst bei der Wahrnehmung des eigenen Körpers kommt es also unter bestimmten Bedingungen zu überraschenden Täuschungen. Auf besonders faszinierende Weise können dies die Besucher der mobilen Wanderausstellung erleben, wenn auch in etwas anderer Form als beim Experiment der schweizerischen Forscher. Bei der tourdersinne ist es eine Gummihand, die scheinbar zum Teil des eigenen Körpers wird. Wie das funktioniert, erfahren Sie hier, Stichwort "Hand aus Gummi"

Inge Hüsgen

Zum Weitelesen: